Keyword-Recherche Wien: So dominieren lokale Firmen ihre Nische

Warum „Installateur Wien“ Ihr Budget verbrennt (und was besser funktioniert)

Wenn wir bei Klaax Erstgespräche mit lokalen Handwerkern oder Dienstleistern führen, hören wir oft denselben Satz: „Ich will bei Google auf Platz 1 stehen, wenn jemand ‘Zahnarzt Wien’ oder ‘Dachdecker Wien’ eingibt.“

Unser Antwort darauf ist immer ehrlich und direkt: Das ist oft nicht das klügste Ziel. Warum? Weil diese sogenannten „Short-Tail-Keywords“ hart umkämpft sind, oft von großen Vergleichsportalen dominiert werden und – das ist der wichtigste Punkt – die Suchintention oft zu unspezifisch ist.

Als Webagentur mit Wurzeln in 1210 Wien (Floridsdorf) wissen wir genau, wie der Wiener Markt tickt. Ein Kunde aus Liesing sucht selten einen Installateur in Floridsdorf, es sei denn, es ist ein absoluter Notfall. Lokales SEO bedeutet, Nischen zu finden und diese zu besetzen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Keyword-Recherche durchführen, die Ihnen nicht nur Besucher, sondern echte zahlende Kunden bringt.

Schritt 1: Denken Sie wie ein Wiener (Local Intent verstehen)

Die Basis jeder erfolgreichen SEO-Strategie, die wir bei Klaax für unsere Kunden entwickeln, ist das Verständnis der Suchintention. Gerade in einer Stadt wie Wien ist der Standort entscheidend. Die Google-Suche wird immer lokaler. Algorithmen erkennen, wo sich ein Nutzer befindet.

Die Macht der Bezirke und Grätzl

Wien besteht aus 23 Bezirken und unzähligen Grätzln. Hier liegt Ihr Gold. Statt auf das generische Keyword zu optimieren, sollten Sie Ihre Recherche verfeinern. Fragen Sie sich:

  • In welchem Bezirk ist mein Hauptstandort? (z.B. 1210, 1070)
  • In welchen angrenzenden Bezirken biete ich meine Dienstleistung an?
  • Gibt es spezifische Grätzl-Bezeichnungen (z.B. „Kagran“, „Spittelberg“, „Donaucity“)?

Ein Beispiel aus der Praxis:
Statt „Friseur Wien“ (hohes Suchvolumen, riesige Konkurrenz, hohe Streuverluste) optimieren wir auf „Friseur Floridsdorf Spitz“ oder „Mobiler Friseur Wien Nord“. Das Suchvolumen ist geringer, aber die Conversion-Rate (die Wahrscheinlichkeit einer Terminbuchung) ist massiv höher.

Schritt 2: Brainstorming & Kunden-Sprache

Bevor wir teure Tools anwerfen, nutzen wir bei Klaax den gesunden Menschenverstand und das Ohr am Kunden. Als lokaler Dienstleister haben Sie einen immensen Vorteil: Sie sprechen täglich mit Ihren Kunden.

Analysieren Sie Ihre Anfragen

Welche Worte nutzen Ihre Kunden am Telefon oder in E-Mails? Sagen sie „Rohrbruch“ oder „Wasserleitung undicht“? Suchen sie nach „Fassade streichen“ oder „Maler für Außenbereich“? Schreiben Sie diese Begriffe auf. Auch der Wiener Dialekt oder spezifische österreichische Begriffe (z.B. „Rauchfangkehrer“ statt „Schornsteinfeger“) sind essenziell für lokales SEO in Österreich.

Pro-Tipp für Ärzte: Patienten suchen oft nicht nach der lateinischen Diagnose, sondern nach Symptomen. Statt „Orthopäde Wien Meniskusriss“ wird oft „Knieschmerzen beim Stiegensteigen Arzt Wien“ gesucht. Unsere Spezialisierung auf Praxismarketing hat gezeigt, dass diese symptom-basierten Keywords oft die wertvollsten Patientenanfragen generieren.

Schritt 3: Kostenlose Tools zur Validierung nutzen

Sie müssen nicht sofort hunderte Euro für SEO-Software ausgeben. Für den Start reichen oft kostenlose Methoden, um Ihre Nische zu validieren.

Google Suggest (Autovervollständigung)

Geben Sie Ihr Hauptkeyword in die Google-Suchleiste ein, aber drücken Sie nicht Enter. Google schlägt Ihnen automatisch Erweiterungen vor. Diese Vorschläge basieren auf echten Suchanfragen anderer Nutzer.

  • Tippen Sie: „Elektriker 1210“
  • Google ergänzt vielleicht: „…Notdienst“, „…günstig“, „…Anschlussherd“

Das sind Ihre Nischen-Keywords!

Google Trends & Ähnliche Suchanfragen

Am Ende jeder Suchergebnisseite finden Sie den Bereich „Ähnliche Suchanfragen“. Hier verstecken sich oft Long-Tail-Keywords, die weniger umkämpft sind.

Schritt 4: Die Konkurrenzanalyse (Der Blick über den Zaun)

Schauen Sie sich Ihre direkten Mitbewerber in Wien an. Wer rankt auf Platz 1 bis 3 in Ihrem Bezirk? Klicken Sie auf deren Websites und analysieren Sie:

  • Welche Begriffe stehen in den Überschriften (H1, H2)?
  • Haben sie für jede Dienstleistung eine eigene Unterseite?
  • Wie viel Text ist auf der Seite?

Achtung: Kopieren Sie niemals Inhalte. Google straft Duplicate Content ab. Das Ziel ist es, zu verstehen, was funktioniert, und es dann besser, ausführlicher und lokaler zu machen. Genau hier setzen wir mit unserem 100% individuellen Webdesign an. Wir bauen keine Standard-Templates nach, sondern programmieren Strukturen, die Google liebt und die sich von der Konkurrenz abheben.

Schritt 5: Nischen besetzen durch Content-Struktur

Jetzt haben Sie eine Liste mit Keywords wie „Zahnimplantate Wien Donaustadt“ oder „Badsanierung komplett 1210“. Was machen Sie damit?

Der häufigste Fehler ist, alle Keywords auf die Startseite zu packen. Das verwirrt Google. Eine starke Website braucht eine klare Architektur:

  1. Startseite: Fokus auf die Hauptmarke und den Hauptstandort (z.B. „Ihr Malermeister in Wien Floridsdorf“).
  2. Leistungsseiten: Für jedes Haupt-Keyword eine eigene Seite.
    • Eine Seite für „Fassadenanstrich“
    • Eine Seite für „Innenmalerei“
    • Eine Seite für „Schimmelentfernung“
  3. Landingpages für Bezirke: Wenn Sie stark in benachbarten Bezirken tätig sind, lohnen sich spezifische Landingpages (z.B. „Malerarbeiten in Korneuburg“).

Diese Struktur signalisiert Google: „Hier ist ein Experte für genau dieses spezifische Problem in genau dieser Region.“

Warum Performance hier den Unterschied macht

Keyword-Recherche ist nur die halbe Miete. Wenn ein potenzieller Kunde Ihre Seite über „Notdienst Installateur 1210“ findet, muss die Seite sofort laden. Gerade mobil, wenn der Kunde vielleicht im Keller vor einem Wasserrohrbruch steht.

Bei Klaax legen wir extremen Wert auf Performance & SEO. Wir optimieren Ladezeiten (Core Web Vitals), damit der Google-Bot und der Nutzer zufrieden sind. Baukasten-Systeme scheitern hier oft an aufgeblähtem Code. Unsere individuellen Lösungen sind schlank und schnell.

Zeitmangel? Wir übernehmen das für Sie.

Wir wissen, dass Handwerker, Ärzte und Gastronomen in Wien oft einen 12-Stunden-Tag haben. Sich abends noch hinzusetzen und Keyword-Listen zu wälzen, ist oft nicht machbar. Zudem ändert sich der Google-Algorithmus ständig.

Hier kommt unser Modell ins Spiel: Wir agieren als Ihr externer Marketing-Partner. Da wir bei Klaax remote operieren und auf effiziente Video-Calls setzen, verschwenden wir keine Zeit mit Anfahrten oder langen Kaffeepausen in Meetingräumen. Wir arbeiten fokussiert an Ihrem Erfolg.

Unser Ansatz für Ihr lokales SEO:

  • Detaillierte Analyse: Wir finden die „Low Hanging Fruits“ – Keywords mit Kaufabsicht und machbarer Konkurrenz.
  • Persönliche Betreuung: Sie haben bei uns einen festen Ansprechpartner, kein Call-Center. Wir kennen Ihr Business.
  • Transparenz: Wir erklären Ihnen nicht nur, was wir tun, sondern auch warum.

Fazit: Nischen sind der Schlüssel zum Umsatz

Für lokale Unternehmen in Wien ist es nicht notwendig, gegen die Giganten der Branche um generische Begriffe zu kämpfen. Ihr Erfolg liegt in der Spezifisierung. Werden Sie der Platzhirsch in Ihrer Nische und in Ihrem Bezirk.

Eine professionelle Keyword-Recherche ist das Fundament, auf dem Ihre gesamte Online-Präsenz steht. Ist das Fundament schief, wackelt das Haus – egal wie schön die Fassade ist.

Core Web Vitals: Warum langsame Websites Ihr Business schädigen

Die Uhr tickt: Jede Sekunde kostet Sie Umsatz und Sichtbarkeit

Im digitalen Raum ist Geduld keine Tugend – sie existiert schlichtweg nicht. Wenn Ihre Website länger als drei Sekunden lädt, haben Sie bereits einen signifikanten Teil Ihrer potenziellen Kunden verloren. Für Website-Betreiber mit in die Jahre gekommenen Systemen ist die aktuelle Entwicklung des Google-Algorithmus nicht nur eine Warnung, sondern ein akuter Handlungsbefehl. Wir bei Klaax sehen täglich, wie etablierte Unternehmen in Wien und ganz Österreich ihre hart erarbeiteten Rankings verlieren, nur weil die technische Infrastruktur ihrer Webpräsenz veraltet ist.

Die Einführung der Core Web Vitals hat die Spielregeln der Suchmaschinenoptimierung (SEO) fundamental verändert. Es reicht nicht mehr aus, relevante Keywords im Text zu platzieren. Google misst mit chirurgischer Präzision, wie Nutzer die Geschwindigkeit, die Reaktionsfähigkeit und die visuelle Stabilität Ihrer Seite erleben. Wer hier scheitert, wird unsichtbar.

Was sind Core Web Vitals? Eine technische Analyse

Die Core Web Vitals sind eine Initiative von Google, um einheitliche Signale für die Qualität der User Experience (UX) auf einer Website zu definieren. Sie sind seit geraumer Zeit ein bestätigter Ranking-Faktor. Für Sie als Inhaber einer älteren Website bedeutet das: Google bewertet nicht nur Ihren Inhalt, sondern straft technischen Ballast gnadenlos ab. Lassen Sie uns die drei Säulen dieser Metriken technisch aufschlüsseln, damit Sie verstehen, wo Ihre aktuelle Seite wahrscheinlich versagt.

1. LCP (Largest Contentful Paint) – Die wahrgenommene Ladezeit

Der LCP misst die Zeit, bis das größte Inhaltselement im sichtbaren Bereich (Viewport) vollständig gerendert ist. Das ist oft ein Hero-Image, eine H1-Überschrift oder ein Video.

  • Gut: Unter 2,5 Sekunden.
  • Akzeptabel: Bis 4,0 Sekunden.
  • Kritisch: Über 4,0 Sekunden.

Bei älteren Websites, die wir bei Klaax analysieren, liegt der LCP oft jenseits der 6-Sekunden-Marke. Die Ursachen sind meist serverbasiert: Veraltete PHP-Versionen, fehlendes Caching oder gigantische, unkomprimierte Bilddateien, die ohne moderne Formate wie WebP ausgeliefert werden. Ein schlechter LCP signalisiert dem Nutzer sofort: „Diese Seite ist langsam.“ Der Nutzer bricht ab (Bounce Rate steigt), und Google registriert dies als negatives Signal.

2. INP (Interaction to Next Paint) – Die Reaktionsfreudigkeit

Hinweis: INP hat im März 2024 den alten Standard FID (First Input Delay) abgelöst. Dies ist ein entscheidender technischer Shift. INP misst die Latenz aller Interaktionen (Klicks, Taps, Tastatureingaben) während der gesamten Lebensdauer eines Seitenbesuchs.

Wenn ein Nutzer auf Ihr Kontaktformular klickt und der Browser für 500 Millisekunden „einfriert“, weil im Hintergrund riesige JavaScript-Pakete ausgeführt werden, haben Sie ein schlechtes INP-Rating. Besonders alte WordPress-Themes, die mit Plugins überladen sind, blockieren den Main-Thread des Browsers massiv.

3. CLS (Cumulative Layout Shift) – Die visuelle Stabilität

Haben Sie schon einmal versucht, auf einen Button zu klicken, und im letzten Moment verschob sich der Inhalt, sodass Sie auf eine Werbung oder einen falschen Link geklickt haben? Das ist ein Layout Shift. Der CLS misst die Summe aller unerwarteten Layout-Verschiebungen.

Für unsere Kunden im medizinischen Bereich (Praxismarketing) ist das fatal: Ein Patient möchte einen Termin buchen, aber das Layout springt. Das wirkt unprofessionell und mindert das Vertrauen drastisch. Ein CLS-Wert von über 0,1 gilt als schlecht. Veraltete Websites laden Schriften, Bilder und Iframes oft asynchron ohne definierte Dimensionen im CSS, was zu diesem „Springen“ führt.

Warum ältere Websites systematisch benachteiligt werden

Viele KMUs und Ärzte in Wien betreiben Websites, die vor 5 oder gar 10 Jahren erstellt wurden. Damals galten andere Standards. Heute sind diese „Legacy-Systeme“ tickende Zeitbomben für Ihre Online-Sichtbarkeit.

Der „Spaghetti-Code“ Faktor

Ältere Websites basieren oft auf aufgeblähten Page-Buildern oder schlecht gewarteten Templates. Über die Jahre wurden wahllos Plugins installiert – eines für das Kontaktformular, eines für die Galerie, eines für SEO, eines für Sicherheit. Jedes Plugin lädt eigene CSS- und JavaScript-Dateien. Das Resultat ist ein Code-Monstrum, das mobile Endgeräte in die Knie zwingt.

Wir bei Klaax verfolgen hier einen radikal anderen Ansatz: Performance First. Unsere individuellen Webdesigns verzichten auf unnötigen Ballast. Wir schreiben schlanken, semantischen HTML5-Code, der von Google blitzschnell geparst werden kann.

Mobile First Indexing: Das Desktop-Zeitalter ist vorbei

Google indexiert primär die mobile Version Ihrer Website. Wenn Ihre alte Seite auf dem Desktop „ganz okay“ aussieht, aber auf dem Smartphone langsam lädt oder Elemente verschiebt, haben Sie verloren. Core Web Vitals werden primär auf mobilen Daten (4G/3G Simulationen) basierend bewertet. Eine Website, die nicht für mobile Performance optimiert ist, wird in den lokalen Suchergebnissen in Wien (z.B. „Zahnarzt 1210 Wien“) kaum noch stattfinden.

Die wirtschaftlichen Folgen schlechter Performance

Es geht hier nicht nur um technische Eitelkeiten. Es geht um Ihren Umsatz. Die Korrelation zwischen Ladezeit und Conversion-Rate (die Rate, mit der Besucher zu Kunden werden) ist durch unzählige Studien belegt.

  • Bounce Rate Explosion: Erhöht sich die Ladezeit von 1 auf 3 Sekunden, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs um 32%. Bei 5 Sekunden sind es bereits 90%.
  • Vertrauensverlust: Eine langsame, instabile Website wird unterbewusst mit Inkompetenz assoziiert. Für Ärzte und Anwälte ist dies verheerend. Wie soll ein Patient Ihnen seine Gesundheit anvertrauen, wenn Sie nicht einmal Ihre Website im Griff haben?
  • Ad-Budget Verbrennung: Schalten Sie Google Ads? Wenn Sie Traffic auf eine langsame Seite leiten, ist der Qualitätsfaktor (Quality Score) Ihrer Landingpage niedrig. Die Folge: Sie zahlen deutlich höhere Klickpreise (CPC) als Ihre Wettbewerber mit schnellen Seiten.

Der Klaax-Ansatz: Sanierung oder Relaunch?

Wenn Kunden uns kontaktieren, stellen wir oft fest, dass „kleine Reparaturen“ nicht mehr ausreichen. Ein Fundament, das morsch ist, kann man nicht neu streichen. Um exzellente Core Web Vitals zu erreichen, ist oft ein technischer Relaunch notwendig. Hier setzen wir unsere Expertise als spezialisierte Webagentur an.

1. Individuelles Webdesign statt Baukasten

Wir nutzen keine überladenen Standard-Themes. Unser Team entwickelt Designs, die exakt auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind und technisch so leichtgewichtig wie möglich bleiben. Das garantiert Top-Werte bei LCP und CLS.

2. High-End Hosting & Caching

Serverstandort und Technologie sind entscheidend. Wir sorgen dafür, dass Ihre Daten schnell ausgeliefert werden. Durch modernes Server-Side-Caching und Content Delivery Networks (CDNs) reduzieren wir die „Time to First Byte“ (TTFB) drastisch.

3. Bildoptimierung „Next Gen“

Wir integrieren Routinen, die Bilder automatisch in moderne Formate (WebP, AVIF) konvertieren und je nach Endgerät in der passenden Größe ausliefern. Kein Handy muss mehr ein 4K-Desktop-Bild laden.

4. JavaScript Execution Optimierung

Um den INP-Wert zu optimieren, minimieren wir JavaScript und laden unkritische Skripte verzögert (defer/async). So bleibt der Browser des Nutzers reaktionsfähig.

Local SEO in Wien: Warum Speed den Unterschied macht

Der Wettbewerb in Wien ist hart. Egal ob im 1. Bezirk oder bei uns in Floridsdorf (1210) – wer lokal gefunden werden will, muss Google technische Exzellenz beweisen. Wenn ein Nutzer mobil nach „Installateur Notdienst Wien“ sucht, zählt jede Millisekunde. Google rankt die Seite höher, die die Antwort am schnellsten liefert.

Unsere SEO-Pakete beinhalten daher immer eine kontinuierliche Überwachung der Core Web Vitals. Wir warten nicht, bis die Werte abrutschen – wir agieren proaktiv.

Fazit: Handeln Sie, bevor Sie unsichtbar werden

Die Anforderungen an Websites sind gestiegen. Was vor drei Jahren noch „State of the Art“ war, ist heute ein Bremsklotz für Ihr Geschäft. Die Core Web Vitals sind kein vorübergehender Trend, sondern der Standard für das moderne Web.

Werberichtlinien für Ärzte

Werberichtlinien für Ärzte: Was ist in Österreich erlaubt?

Zwischen Patientengewinnung und Ärztegesetz: Der schmale Grat

Für Mediziner in Österreich ist das Thema Marketing oft ein rotes Tuch. Einerseits wissen Sie, dass auch eine medizinische Praxis heutzutage wie ein modernes Unternehmen geführt werden muss. Patienten suchen online, vergleichen Bewertungen und erwarten eine digitale Präsenz. Andererseits schwebt das Damoklesschwert des österreichischen Ärztegesetzes (insb. § 47) über jeder Marketingmaßnahme.

Viele unserer Kunden in Wien und ganz Österreich stellen uns im Erstgespräch die gleiche Frage: “Darf ich als Arzt überhaupt werben?”

Die kurze Antwort lautet: Ja, aber anders als gewerbliche Unternehmen.

Wir bei Klaax haben uns darauf spezialisiert, Ärzte und medizinische Einrichtungen im digitalen Raum sichtbar zu machen – und zwar so, dass es seriös, informativ und richtlinienkonform ist. In diesem Leitfaden klären wir auf, wo die Grenzen verlaufen und wie Sie Ihre Praxis dennoch effektiv füllen.

Hinweis: Wir sind eine Webagentur mit Fokus auf Performance und SEO, keine Rechtsanwaltskanzlei. Dieser Artikel basiert auf unserer langjährigen Erfahrung im Praxismarketing, ersetzt aber keine juristische Beratung.

Das Grundprinzip: Information statt Anpreisung

Der Kern des österreichischen Werberechts für Ärzte lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Sachliche Information ist erlaubt, marktschreierische Werbung ist verboten.

Das Ziel des Gesetzgebers ist der Schutz des Patienten. Kranke Menschen sollen nicht durch emotionale Manipulation oder falsche Versprechungen zu einer Behandlung verleitet werden. Das Vertrauen in die Ärzteschaft soll gewahrt bleiben.

Was gilt als “marktschreierisch”?

Unter marktschreierischer Werbung versteht man Maßnahmen, die aufdringlich sind oder die eigene Leistung in einer Weise hervorheben, die wissenschaftlich nicht haltbar oder ethisch fragwürdig ist. Dazu gehören:

  • Vergleichende Werbung: Aussagen wie “Der beste Zahnarzt in Floridsdorf” oder “Besser als Dr. Muster” sind tabu.
  • Erfolgsgarantien: In der Medizin gibt es keine Garantien. Ein Versprechen wie “Heilung in 3 Tagen” ist unzulässig.
  • Reißerische Rabatte: “20% auf alle Botox-Behandlungen – nur heute!” widerspricht dem ärztlichen Ethos massiv.
  • Unaufgeforderte Kontaktaufnahme: Flyer in Briefkästen oder Spam-Mails sind für Ärzte ein No-Go.

Die grüne Zone: Was ist erlaubt und empfohlen?

Die gute Nachricht ist: Der Spielraum für modernes Praxismarketing ist größer, als viele Mediziner annehmen. Der Schlüssel liegt in der Qualität und Nützlichkeit der Informationen.

1. Die eigene Praxis-Website

Eine professionelle Website ist heute keine “Werbung” mehr, sondern eine Patienteninformation. Sie ist das digitale Wartezimmer Ihrer Praxis. Hier dürfen – und sollten – Sie ausführlich informieren.

Wir bei Klaax achten bei der Erstellung von Ärzte-Websites auf folgende, erlaubte Inhalte:

  • Tätigkeitsschwerpunkte: Detaillierte Beschreibungen Ihrer Leistungen (z.B. “Minimalinvasive Chirurgie”, “Implantologie”).
  • Organisatorisches: Öffnungszeiten, Anfahrt, Terminvereinbarung (Online-Kalender).
  • Das Team: Sachliche Vorstellung der Ärzte und Assistenten (Qualifikationen, Diplome).
  • Ausstattung: Information über moderne Geräte (z.B. “Digitales Röntgen vorhanden”).

Unser Tipp für Ihr Webdesign: Nutzen Sie unser 100% individuelles Webdesign, um Seriosität auszustrahlen. Baukasten-Websites wirken oft generisch und billig – das passt nicht zu Ihrer medizinischen Expertise.

2. SEO (Suchmaschinenoptimierung) für Ärzte

Hier liegt das größte Potenzial. SEO ist keine aktive Werbung, die dem Patienten aufgedrängt wird. SEO sorgt dafür, dass Ihre Praxis gefunden wird, wenn ein Patient aktiv nach Hilfe sucht.

Wenn ein Nutzer “Hautarzt 1210 Wien” oder “Spezialist für Kniechirurgie Österreich” googelt, sucht er nach einer Information. Wenn Ihre Website hier auf Platz 1 steht, ist das eine Serviceleistung, keine Belästigung.

Wie wir bei Klaax vorgehen:

  • Wir optimieren Ihre Inhalte auf relevante medizinische Suchbegriffe.
  • Wir erstellen informative Blogbeiträge zu Krankheitsbildern (Patientenaufklärung).
  • Wir sorgen für schnelle Ladezeiten (Performance), damit Patienten am Smartphone sofort Informationen finden.

3. Sachliche Fotos und Videos

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, besonders wenn es um Vertrauen geht. Erlaubt sind:

  • Professionelle Portraits des Teams.
  • Bilder der Räumlichkeiten (Wartezimmer, Behandlungsräume).
  • Erklärvideos zu Behandlungsabläufen (ohne reißerische Musik oder Effekte).

Die Grauzone: Social Media und Bewertungen

Viele Ärzte sind unsicher, ob sie auf Instagram oder Facebook präsent sein dürfen. Auch hier gilt: Ja, wenn der Inhalt informativ bleibt.

Social Media Guidelines für Ärzte

Ein Instagram-Account, der Einblicke in den Praxisalltag gibt oder Gesundheitstipps teilt (z.B. “Wie beuge ich Rückenschmerzen vor?”), ist eine moderne Form der Patientenkommunikation. Vermeiden Sie jedoch Influencer-artige Posen oder die Zurschaustellung von Patienten ohne deren ausdrückliche, schriftliche Einwilligung.

Der Umgang mit Google-Bewertungen

Positive Bewertungen sind Gold wert. Sie dürfen Patienten aber nicht unter Druck setzen, Sie zu bewerten. Ebenso dürfen Sie nicht mit gekauften Bewertungen werben.

Spezialfall: Vorher-Nachher-Bilder

Hier ist äußerste Vorsicht geboten, besonders im Bereich der ästhetischen Medizin. Während in manchen Ländern Vorher-Nachher-Bilder Standard sind, ist das österreichische Recht hier streng.

Das Zeigen von Behandlungsergebnissen kann als anpreisende Werbung ausgelegt werden, insbesondere wenn durch Bildbearbeitung oder unterschiedliche Belichtung manipuliert wird. Im geschlossenen Beratungsgespräch dürfen Sie Ergebnisse zeigen – auf der Website raten wir zur Zurückhaltung oder einer strikten juristischen Prüfung im Einzelfall.

Warum “Werbeverbot” eigentlich eine Chance ist

Es klingt paradox, aber die strengen Richtlinien können ein Vorteil für Sie sein – wenn Sie mit der richtigen Agentur zusammenarbeiten.

Da viele Ihrer Kollegen aus Angst vor Fehlern gar kein Marketing betreiben, ist der digitale Markt in vielen Fachbereichen in Österreich noch nicht übersättigt. Mit einer SEO-optimierten, technisch perfekten und inhaltlich wertvollen Website können Sie sich als Marktführer in Ihrer Region positionieren, ohne “schreien” zu müssen.

Unser Ansatz bei Klaax: Performance durch Qualität

Wir verstehen die Bedürfnisse von Ärzten. Sie haben keine Zeit für Marketing-Experimente und wollen keine Abmahnung riskieren. Unser Team in Wien setzt daher auf:

  1. Technische Exzellenz: Schnelle, sichere Websites, die Google liebt.
  2. Individuelles Design: Ein Look, der Vertrauen schafft und Ihre Kompetenz unterstreicht.
  3. SEO-Fokus: Wir bringen Sie dorthin, wo Patienten suchen – an die Spitze der Suchergebnisse.
  4. Persönliche Betreuung: Bei uns gibt es kein anonymes Call-Center. Wir besprechen Ihre Strategie persönlich (virtuell).

Fazit: Sichtbarkeit ist keine Straftat

Sie dürfen zeigen, was Sie können. Sie dürfen informieren, aufklären und präsent sein. Sie dürfen nur nicht marktschreierisch verkaufen. Die Grenze ist die Sachlichkeit.